Der große Sendesaal des Hessischen Rundfunks ist gleichermaßen für öffentliche Konzertveranstaltungen als auch als Tonstudio für Orchester ausgelegt. Die akustischen Anforderungen bedingten, daß die Nachhallzeiten sowohl mit Publikum bei Konzerten als auch ohne Zuhörer bei Tonaufnahmen innerhalb der gewünschten Grenzwerte bleiben. Es wurde ein akustischer Eindruck angestrebt, bei dem sich der Zuhörer unmittelbar in das musikalische Geschehen mit einbezogen fühlt und auch Chor- oder Kammermusik selbst bei leisesten Stellen plastisch und klar hörbar bleibt. Die ausgezeichnete Akustik ist einem Faltsystem aus Holzpaneelen zu verdanken, in das Regieräume, Klima- und Elektrotechnik optisch anspruchsvoll integriert sind.
Besonderer Wert wurde auf die Multifunktionalität des Saales gelegt, für Fernsehaufzeichnungen und experimentelle Inszenierungen verfügt er über eine elektrisch gesteuerte Podienanlage, eine Lichtstellanlage und eine digitale Steuerung der Tonsignalverarbeitung.
| HR - Neugestaltung Sendesaal | |
| Frankfurt am Main | |
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Auszeichnung 1988 vorbildliche Bauten in Hessen |
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| Bauherr: | Hessischer Rundfunk |
| HOAI: | Phase 1-9 |
| BGF: | 2.450m² |
| Bausumme: | 8,80 Mio € |
| Baujahr: | 1988 hr |
