Der neue Eingang für den Frankfurter Zoo entwickelt sich aus der Ellipse des Alfred–Brehm–Platzes und schließt an die Bauflucht des Zoogesellschaftshauses an. Der Eingangsbereich ist komplett verglast und gewährt bereits vor dem Zooeintritt einen ersten Ausblick auf die Gehege. Durch die großzügige Öffnung über dem Eingangsfoyer wird die vorhandene große Platane in die Eingangssituation integriert.
Die unregelmäßig gesetzten Betonstützen des Eingangsbereiches sollen die Assoziation an abstrahierte Bäume hervorrufen, die Vorderseite des Gebäudes ist in der Architektursprache zurückhaltend und nimmt die Elemente der Zooumfassungsmauer aus roten Ziegeln auf, die zooseitige Seite, mit Kunstfelsen und Vegetation strukturiert, erzeugt für den Besucher die Illusion einer naturnahen Umgebung.
Vorbild für die Ausgestaltung der Gehege ist der natürliche Lebensraum der Bären im Bergnebelwald Südamerikas. Die Gehegeflächen werden mit begrünten, schluchtartigen Felsformationen und als modellierte Grasflächen gestaltet und mit Kletterbäumen, Höhlen, Gräser- und Strauchpflanzungen strukturiert.
Eingang und Bärengehege | |
Zoologischer Garten Frankfurt | |
Wettbewerb mit PGNU | |
Auslober: | Stadt Frankfurt |
BGF: | 1.850 m² |
Bausumme: | 4,85 Mio € |
Jahr: | 2009 |
pgnu.de | zoo-frankfurt.de |